
Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Hannelore Kraft, forderte die CDU/FDP-Koalition auf, wie in Hessen und Schleswig-Holstein auf Studiengebühren zu verzichten: "CDU-Ministerpräsident Rüttgers und sein Koalitionspartner FDP können von ihren Parteifreunden lernen. Ministerpräsident Roland Koch in Hessen und der FDP-Vorsitzende Jürgen Koppelin in Schleswig-Holstein haben bereits begriffen, dass Studiengebühren in die politische Sackgasse führen. Der Zugang zu unseren Hochschulen darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wer Studiengebühren einführt, verschärft die soziale Ungleichheit und den Fachkräftemangel. Wir können es uns weder gesellschaftlich noch wirtschaftlich erlauben, dass junge Menschen, die studieren könnten, es nicht tun, weil ihnen das Geld dazu fehlt. Genau das aber passiert gerade in Nordrhein-Westfalen: Immer mehr junge Menschen erhalten eine Zugangsberechtigung zu den Hochschulen, aber immer weniger davon nehmen ein Studium auf", kritisierte Kraft.


