
"Wie ein roter Faden zog sich die deutliche Kritik der Expertinnen und Experten durch die heutige Anhörung zum Gesetzentwurf zur Stärkung der Eigenverantwortung von Schulen. Wieder haben CDU und FDP erfahren müssen, dass sie mit ihrer Symbolpolitik völlig an der Schulpraxis vorbeiregieren und dafür von den Expertinnen und Experten eine schallende Ohrfeige erhalten", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, zu der heute vom Schulausschuss durchgeführten Anhörung zum 3. Schulrechtsänderungsgesetz von CDU und FDP. Die Kommunalen Spitzenverbände monierten insbesondere die Nichteinhaltung des Konnexitätsprinzips; die Lehrerverbände kritisierten die zusätzlichen Aufgaben für die Lehrerräte, ohne dass dafür die notwendigen Ressourcen bereitgestellt oder Fortbildungen angeboten würden, berichtete Schäfer. "Für die tatsächlichen neuen Aufgaben der Schulleiter liegt zudem bis heute nicht die notwendige Rechtsverordnung vor."


