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Ute Schäfer: Noten beim Zentralabitur sind an Gesamtschulen und Gymnasien gleich

Schule und Bildung

Die Ergebnisse des ersten Zentralabiturs in Nordrhein-Westfalen belegten, dass die Noten von Schülerinnen und Schülern an Gymnasien und an den Gesamtschulen faktisch gleich seien, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, heute in Düsseldorf. "Der Notendurchschnitt an den Gymnasien liegt bei 2,6, der an den Gesamtschulen bei 2,86. Auf der Ziellinie haben die Gymnasiasten mit 26 Hundertstel gerade einmal eine Nasenlänge Vorsprung. Ein großer, geschweige denn problematischer Unterschied ist das objektiv nicht."

Verräterisch sei in diesem Zusammenhang die Interpretation der CDU-Schulministerin, stellte Schäfer fest. Wenn die Noten der zentralen schriftlichen Prüfungen im Vergleich zu den Vornoten um eine Drittel-Note abweichten, sei das für Frau Sommer eine 'Punktlandung'. Der geringere Unterschied zwischen Gymnasien und Gesamtschulen werde von der Ministerin als ein 'schlechteres Abschneiden' kommentiert. Schäfer: "Die Zahlen widerlegen die Vorwürfe von CDU und FDP, das Abitur an der Gesamtschule habe ein schlechteres Niveau. Die Schülerinnen und Schüler an beiden Schulformen werden den Ansprüchen gleichermaßen gerecht. Alles andere ist bewiesenermaßen ein Märchen. Frau Sommer muss endlich aufhören, die Gesamtschulen schlecht zu reden."