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Ute Schäfer: Turbo-Abitur muss grundsätzlich reformiert werden

Schule und Bildung

"Die Überarbeitung der Schulbücher reicht zur Unterstützung der Schulen bei der Einführung des Turbo-Abiturs bei weitem nicht aus. Wir brauchen besonders für die jüngeren Schülerinnen und Schüler einen funktionierenden Ganztag mit warmem Mittagessen. Hierbei aber lässt Schulministerin Sommer Schulen und Kommunen im Regen stehen", kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, anlässlich der Pressekonferenz der Ministerin zu neuen Schulbüchern. Die sogenannte Ganztagsoffensive der Landesregierung entpuppe sich als völlig unzureichend. Kommunen beklagten laut aktuellen Medienberichten zu Recht, dass der finanzielle Aufwand für den Ausbau von Ganztagsangeboten um ein Vielfaches höher sei als die von der Landesregierung bereitgestellten Mittel.

"Jetzt rächt sich bitter, die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit um ein Jahr in der Sekundarstufe I anstatt in der Oberstufe vorzunehmen. Auf diese Weise geht die Schulzeitverkürzung ausschließlich zu Lasten der jüngeren Schülerinnen und Schüler. Sie werden einem enormen Druck ausgesetzt. Wir brauchen eine grundsätzliche Reform des Turbo-Abiturs, weil Kinder auch ein Recht auf Freizeit haben", erklärte Schäfer.