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Schule und BildungKleine Anfrage: Schulen sollen Motorik testen - wie werden diese Testergebnisse in den schulischen Alltag eingespielt?

Der nordrhein-westfälische Sportminister Ingo Wolf (FDP) befürchtet, dass die heranwachsende Generation keine ausreichende Bewegung im Alltag habe. Deshalb empfiehlt er den Kindern und Jugendlichen im Alltag deutlich mehr Bewegung. Den Schulen empfiehlt er einen Motoriktest, der Stärken und Schwächen der Schüler verlässlich messen soll. Seit dem Frühsommer 2008 sind die Schulen und Schulträger angeblich über den Test informiert worden.

Veröffentlicht am 16.03.2009

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Wie viele Jugendliche verlassen in NRW die Schulen ohne Schulabschluss?

Wie viele Jugendliche verlassen in NRW die Schulen ohne Schulabschluss? Will die Landesregierung die Sonderschulabschlüsse aufwerten?

Der diesjährige KMK-Präsident und Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch (CDU), hat angeregt den Sonderschulabschluss zu einem regulären Schulabschluss aufzuwerten. Die Bundesbildungsministerin von NRW, Frau Sommer, hat sich ähnlich wie die übrigen der CDU bzw. CSU angehörenden Kultusminister bisher nicht dazu geäußert.

Veröffentlicht am 16.03.2009

 

Bildung & ForschungKarl Schultheis: Fachhochschulausbau bleibt umstritten

"Wir sind uns mit allen Sachverständigen einig, dass wir in Nordrhein-Westfalen zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs 2013 noch viel mehr tun müssen. Hier stellt sich ganz konkret die Frage, ob die Pläne der Landesregierung beim Fachhochschulausbau diesem Anspruch genügen. Das sehe ich noch nicht. Die neuen Standorte sind zu klein und die Ausbaukonzepte sind ungenügend umgesetzt worden. Ursache waren die Vorgaben der Landesregierung. Hier muss dringend nachgebessert werden. Sonst wird das Image der Fachhochschule, die sich auf Augenhöhe mit den Universitäten bewegt, insgesamt beschädigt", kommentierte Karl Schultheis, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, die heute im Landtag auf Antrag der SPD durchgeführte Anhörung zum Fachhochschulausbau in NRW:

Veröffentlicht am 12.03.2009

 

Schule und BildungUte Schäfer: Landesregierung täuscht Eltern Verkleinerung der Klassen vor

Ein "durchsichtiges Täuschungsmanöver" nannte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, den Versuch der Landesregierung, den Eindruck zu vermitteln, die Klassen in Nordhrein-Westfalen würden kleiner. ?Die Schüler-Lehrer-Relation sagt überhaupt nichts über die Klassengröße aus. Weil die Landesregierung zum Beispiel für den Englischunterricht in der Grundschule zusätzliche Lehrkräfte eingestellt hat, sinkt auch die Schüler-Lehrer-Relation - verbessert sich also. Die verbesserte Schüler-Lehrer-Relation führt demnach zu mehr Unterricht, aber nicht zu kleineren Klassen. Nur die Klassenfrequenzen sagen etwas über die Klassengrößen aus. Und die haben sich in allen Schulformen entgegen des Wahlversprechens von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers nicht verändert", erklärte Schäfer.

Veröffentlicht am 10.03.2009

 

AllgemeinMitmachen beim 2. Jugend-Landtag NRW - Jugendliche können sich bis zum 04. April 2009 in meinem Bonner Büro bewerben

Mitreden in der Landespolitik - der Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen macht's möglich. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kommen in diesem Sommer zum 2. Mal Jugendliche aus allen Regionen des Landes im Düsseldorfer Landtag zusammen.

Vom 28. bis 30. Juni 2009 nehmen die jungen Leute im Plenarsaal auf den Stühlen der 187 Abgeordneten Platz, um als Fraktionsmitglieder über aktuelle Themen zu debattieren und abzustimmen. Mit den Beschlüssen der Jugendlichen befassen sich anschließend die Abgeordneten des Landtags Nordrhein-Westfalen in den professionellen Fachausschüssen.

Veröffentlicht am 10.03.2009

 

Schule und BildungSchulministerium wird Gründung von Gesamtschulen zukünftig erschweren

Nach dem Gerichtsurteil zur Gesamtschule in Bonn prüft die Landesregierung zurzeit die Festschreibung einheitlicher Kriterien bei der Errichtung von Gesamtschulen. Dabei geht es in erster Linie um die Beurteilung der Leistungsheterogenität. "Die von der Landesregierung angekündigte Festlegung macht deutlich, dass sie daran denkt die Gründung von Gesamtschulen formal einzuschränken", zeigt sich Renate Hendricks besorgt. Richtig ist, dass die CDU/FDP Regierung in Düsseldorf seit Beginn der Legislaturperiode versucht den Gesamtschulen Steine in den Weg zu werfen. So dürfen Gesamtschulen bei Neugründungen keinen Ganztag erhalten. "Das ist unsinnig und entspricht nicht den pädagogischen Bedürfnissen der Schülerschaft. Insofern begrüße ich ausdrücklich, dass die CDU Bonn sich nunmehr für den Ganztag in Düsseldorf einsetzen möchte", führt Hendricks aus.

Veröffentlicht am 10.03.2009

 

Familie und JugendBritta Altenkamp: Laschets Generalverdacht gegen die Betreuungszeiten der Kindertageseinrichtungen widerlegt

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, forderte Kinder- und Jugendminister Armin Laschet auf, seinen Generalverdacht, die nordrhein-westfälischen Kindertageseinrichtungen drängten die Eltern zu Betreuungszeiten, die sie nicht benötigen, zurückzunehmen. "Dass die gebuchten Betreuungszeiten der Eltern mit den tatsächlichen Anwesenheitszeiten der Kinder in den Kindertageseinrichtungen laut Medienberichten zu 93 Prozent übereinstimmen, ist nicht sonderlich erstaunlich. Schon der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass Eltern, die teilweise horrende Gebühren für längere Betreuungszeiten zahlen müssen, diese auch benötigen. Erstaunlich ist lediglich, dass Jugendminister Laschet für diese Erkenntnis eine Anwesenheitsuntersuchung mit hohem bürokratischem Aufwand in allen Kindertageseinrichtungen veranlasst hat. In Wirklichkeit hatte er mit dem höheren Betreuungsbedarf im wahrsten Sinne des Wortes nicht gerechnet. Es war schlicht und ergreifend dafür nicht genug Geld in der Kasse", kritisierte Altenkamp.

Veröffentlicht am 10.03.2009

 

Schule und BildungUte Schäfer: Schulministerin Sommer gesteht Schlappe vor Gericht gegen Gesamtschulen ein

Als "ehrliches Eingeständnis einer juristischen Niederlage gegen die Gesamtschulen" bezeichnete Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, die Tatsache, dass Schulministerin Barbara Sommer keine Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes Köln einlegen will. Das Gericht hatte keine Rechtsgrundlage für die Forderung der Landesregierung gesehen, dass für die Gründung der vierten Gesamtschule in Bonn ein Drittel der angemeldeten Kinder eine Gymnasialempfehlung haben müssen.

Veröffentlicht am 06.03.2009

 

GesundheitPflegestützpunkte kommen - vorhandenes Angebot in die Weiterentwicklung einbeziehen

"Der Weg ist frei für die Pflegestützpunkte in Nordrhein-Westfalen. Mit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung am 27. Februar 2009 durch den Sozialminister des Landes mit den Pflegekassen, Krankenkassen und den kommunalen Spitzenverbänden sind die wichtigsten Abstimmungsfragen zwischen den Trägern geregelt. Jetzt muss auch Bonn aktiv werden und mit den ortsansässigen Pflegekassen die Einrichtung von Pflegestützpunkten in Angriff nehmen", erklärte die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Hendricks heute in Düsseldorf. Unter dem Dach der Pflegestützpunkte sollen alle pflegerischen, medizinischen und sozialen Beratungsleistungen gebündelt werden. Sie sind dann die zentrale Anlaufstelle, in der sich Pflege- und Krankenkassen, Altenhilfe und Sozialhilfeträger untereinander abstimmen und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen über ihre Ansprüche beraten und informieren.

Veröffentlicht am 03.03.2009

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Treffsicherheit der Grundschulgutachten gemessen an der Häufigkeit von Querversetzungen

Laut der IGLU-Studie sind 40% der Grundschulempfehlungen nicht optimal. Davon sind rund 50% zu hoch und 50 % sind zu niedrig. Lehrkräfte richten ihre Prognosen auch daran aus, wie sie Kinder bestimmten Gesellschaftsschichten zuordnen, wie sie die besonderen Arbeitsweisen von Schulformen einschätzen oder wie sie die Unterstützung der Kinder durch das jeweilige Elternhaus einschätzen. Dabei berücksichtigen die Grundschullehrer die Wirkung von unterschiedlichen differentiellen Lernmilieus auf die Schüler im Ansatz durchaus richtig. Wer in einer anregungsarmen Lernumgebung lernen muss, lernt weniger und entfaltet seine Potentiale nicht optimal.

Veröffentlicht am 02.03.2009

 

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