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Schule und BildungUte Schäfer: Schulstatistik bestätigt - Durchlässigkeit nimmt ab

"Nur auf massiven Druck der SPD im Düsseldorfer Landtag legt das Schulministerium nun endlich die jährliche Schulstatistik vor. Die Zahlen belegen: Die Durchlässigkeit - also die Chance auf einen Aufstieg zwischen den Schulformen - nimmt ab. Damit verfehlt die Landesregierung ihr zentrales bildungspolitisches Ziel, die Durchlässigkeit zu steigern", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, auf die heute veröffentlichte Schulstatistik für das Schuljahr 2007/2008. Laut der Statistik wechselten im vergangenen Schuljahr zum Beispiel nur noch 714 Hauptschüler auf die Realschule (minus 14 Prozent) und lediglich 560 auf das Gymnasium (minus 15 Prozent). "Die CDU/FDP-Koalition verbaut die Bildungschancen in Nordrhein-Westfalen. Außerdem führen die Abschottung des Gymnasiums von allen anderen Schulformen und die verbindlichen Grundschulempfehlungen, mit denen der Elternwille de facto ausgehebelt wird, dazu, dass neun oder zehnjährigen Kindern Türen verschlossen bleiben", stellte Schäfer fest.

Veröffentlicht am 08.08.2008

 

Schule und BildungMarc Jan Eumann: Bundesstatistik bestätigt, dass Studiengebühren abschrecken

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, erklärte zu den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen sinkender Studienanfängerzahlen: "Es gibt viele individuelle Gründe, warum in Deutschland immer mehr junge Menschen statt eines Studiums eine Ausbildung beginnen. Aber am Ende ist es oft schlicht und ergreifend eine Frage des Geldes. Die Zahlen zeigen, dass die von der SPD in den letzten Jahren durchgesetzten BAföG-Erhöhungen immer zu einem Plus geführt haben. Studiengebühren dagegen haben sich negativ ausgewirkt. Es bleibt dabei: Studiengebühren schrecken vom Studium ab, deshalb müssen sie wieder abgeschafft werden. Darüber können auch Placebo-Diskussionen über Stipendien für wenige Elitestudenten nicht hinwegtäuschen, wie sie von Minister Pinkwart in NRW geführt werden."

Veröffentlicht am 29.07.2008

 

Schule und BildungMarc Jan Eumann: Konflikte an NRW-Hochschulen werden zunehmen

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, hat die Entwicklung an der Universität Siegen als logische Konsequenz der verfehlten Hochschulpolitik der Landesregierung eingestuft. Eumann: "Die Vorgänge um die Wahl des Rektors an der Universität Siegen bestätigen unsere Befürchtungen beim Hochschulfreiheitsgesetz angeht. Solche Konflikte zwischen den von der Wirtschaft dominierten Hochschulräten und den Angehörigen einer Hochschule werden mit dem wachsenden finanziellen Druck auf die Hochschulen in der nächsten Zeit sogar noch zunehmen. Man kann Hochschulen eben nicht wie Unternehmen führen. "Die Hauptverantwortung für das an den Hochschulen ungeliebte Gesetz liege allein bei Wissenschaftsminister Pinkwart, kritisierte Eumann: "Minister Pinkwart sollte sich lieber die Kritik aus den Hochschulen zu Herzen nehmen, anstatt sich in Abwehrreflexen zu üben. Seine Behauptung, dass die Gremien der Universitäten früher dazu neigten, sich schwache Rektorinnen und Rektoren zu wählen, ist nicht nur beleidigend, sondern schlicht falsch."

Veröffentlicht am 29.07.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: FDP-Forderung nach Abschaffung von Gesamtschuloberstufen ist blanker Hohn

"Die falschen Aussagen der FDP zu Gesamtschulen werden durch gezieltes Wiederholen in der Sommerpause nicht richtiger", kommentierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die Forderung des Parlamentarischen Geschäftsführers der FDP-Fraktion zur Abschaffung der Oberstufen von Gesamtschulen. "Es ist blanker Hohn, wenn Herr Witzel die Gesamtschule als selektive Schulform bezeichnet. Selektiv ist in Nordrhein-Westfalen vor allem eines: das dreigliedrige Schulsystem. Das haben anerkannte Wissenschaftler in zahlreichen Untersuchungen nachgewiesen und angemahnt. Die Gesamtschulen führen 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler, die in die Oberstufe eintreten, zur Allgemeinen Hochschulreife. Dabei handelt es sich um Jugendliche, die ohne die Existenz von Gesamtschulen in der Regel gar keine Chance haben, ihr Abitur zu machen, weil sie nicht der klassischen Gymnasialklientel angehören. Von den restlichen 40 Prozent erwirbt die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler die Fachhochschulreife. Das sind die wirklichen Fakten. Die aber will die FDP aus ideologischer Verblendung nicht zur Kenntnis nehmen. Stattdessen diffamiert sie die gute und schwierige Arbeit der Gesamtschulen und ihrer Lehrerinnen und Lehrer."

Veröffentlicht am 11.07.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: CDU-Fraktion redet desolate Schulpolitik schön

"Mit ultimativer Lobhudelei versucht sich die CDU-Fraktion die desolate Schulpolitik der Landesregierung schön zu reden", kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die heutige Stellungnahme der CDU-Fraktion und deren Interpretation der dimap-Umfrage zur Schulpolitik. "Die CDU-Fraktion blendet die massive Kritik von Eltern, Lehrkräften, Verbänden sowie Schülerinnen und Schülern vor allem an den Kopfnoten, der Organisation der Schulzeitverkürzung, dem Zentralabitur, den Sprachtests, den verbindlichen Grundschulgutachten und der Abschaffung der Drittelparität schlicht und ergreifend aus. Herr Stahl scheint bei den lautstarken Protesten seine Ohren auf Durchzug gestellt zu haben."

Veröffentlicht am 08.07.2008

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Neues zur Reisekostenübernahme bei Klassenfahrten.

Neues zur Reisekostenübernahme bei Klassenfahrten.
Warum werden Entscheidungen des Schulministeriums über die BILD-Zeitung veröffentlicht?
Beugt das Ministerium einer Klagewelle zur Kostenübernahme bei Klassenfahrten vor?

Am 23. Juni 2008 verschickte Frau Kirsten Riesner aus dem MSW eine Pressemeldung der Bildzeitung als offizielle Information des MSW an Eltern- und Lehrerverbände in NRW. Inhalt der Pressemeldung: Lehrer und Lehrerinnen in NRW müssen zukünftig ihre Reisekosten bei Klassenfahrten nicht mehr komplett selber übernehmen.

Veröffentlicht am 08.07.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: Schlechter schulpolitischer Schachzug - der zweite Bauer macht der Dame Platz

Als schlechten schulpolitischen Schachzug wertete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die laut Medienberichten geplante Ablösung des Pressesprechers von Schulministerin Barbara Sommer. "Jetzt muss bereits der zweite Bauer der Dame Platz machen. Die Schulpolitik wird schließlich nicht vom Pressesprecher verantwortet. Für die Pannen beim Zentralabitur sind die Schulministerin und ihr Staatssekretär verantwortlich - und zwar unabhängig davon wie gut oder wie schlecht das Kommunikationsverhalten des Pressesprechers war." Auch über Kommunikationsstrategien und Krisenmanagement entscheide in der Regel nicht allein der Pressesprecher. "So einfach kann sich die Ministerin nicht aus der Verantwortung stehlen", erklärte Schäfer.

Veröffentlicht am 07.07.2008

 

Schule und BildungHeike Gebhard: Land wälzt Pensionen auf Studierende und den Bund ab

"In Nordrhein-Westfalen werden Hochschulpaktmittel und Studiengebühren zum Teil für Pensionszahlungen zweckentfremdet. Das ist eine Riesensauerei. Das Land muss seiner Verantwortung gerecht werden. Studiengebühren sind dazu da, die Studienbedingungen für die Studenten an den Hochschulen zu verbessern. Zukünftige Pensionslasten dürfen nicht auf die Studierenden und den Bund abgewälzt werden", kritisierte Heike Gebhard, Wissenschaftsexpertin der SPD-Landtagsfraktion.

Veröffentlicht am 07.07.2008

 

Schule und BildungLesen in den Ferien macht auch Jungen Spaß - Lesekompetenz von Jungen fördern

Lesen ist der Schlüssel zur Erlangung sozialer Kompetenz, zu einer gesteigerten Analysefähigkeit und letztlich sogar zu einer gelungenen Bildungskarriere. Umso bedenklicher sieht die Bonner Landtagsabgeordnete Renate Hendricks deswegen die Entwicklung, dass eine immer größer werdende Lücke in der Lesekompetenz zwischen Mädchen und Jungen entsteht. Was sich bereits seit längerer Zeit andeutete, ist nun durch Statistiken nachweisbare Realität geworden. Laut PISA-Studie lesen, anders als Mädchen, 61 Prozent der Jungen in Deutschland nicht zum Vergnügen.

Veröffentlicht am 30.06.2008

 

Schule und BildungEumann: 70 Prozent der Studierenden in NRW fordern Abschaffung der Studiengebühren

"Die Ablehnungsfront gegen Studiengebühren wird größer und nicht kleiner. Daran können auch alle Versuche von Wissenschaftsminister Pinkwart nichts ändern, die Studiengebühren der CDU/FDP-Landesregierung schön zu reden. Die SPD wird nicht nachlassen, für eine Abschaffung der Studiengebühren auch in NRW zu kämpfen. Hessen ist nur der Anfang", erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, zu der heute vorgestellten Studie "Gebührenkompass" der Universität Hohenheim zur Akzeptanz von Studiengebühren.

Veröffentlicht am 30.06.2008

 

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