Suchen

 
 

AllgemeinHannelore Kraft: Jugend-Landtag großer Erfolg - Zeichen gegen Politikverdrossenheit

"Der erste Jugend-Landtag ist ein großer Erfolg gewesen. Die Jugendlichen waren nicht nur mit einem großen Engagement, sondern auch mit Ernsthaftigkeit und einer vielfach beeindruckenden Professionalität dabei. Da waren einige Politik-Talente zu erkennen, die den Abgeordneten-Profis kaum nachstanden. Deshalb sollte der Landtag das Jugend-Parlament zu einer festen Einrichtung machen. Denn das Interesse, das die jungen Menschen gezeigt haben, ist ein deutliches Signal gegen eine angebliche Politikverdrossenheit der Jugend. Entscheidend ist, dass die Politik den Mädchen und Jungen das ehrliche Signal gibt, ihren Einsatz ernst zu nehmen. Dann sind junge Menschen sehr wohl zu politischem Engagement bereit", erklärte die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Hannelore Kraft, nach Abschluss des 1. Jugend-Landtags NRW in Düsseldorf.

Veröffentlicht am 25.06.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: Licht und Schatten bei der Reform der Lehrerausbildung

"Die Pläne der Landesregierung zur Reform der Lehrerausbildung offenbaren Licht und Schatten. Die gleichlange Studiendauer für alle Lehrämter begrüßt die SPD im Düsseldorfer Landtag ebenso wie die Einrichtung von Zentren für Lehrerausbildung an den Universitäten. Die schulformbezogene Ausbildung ist hingegen ein Schritt in die falsche Richtung. Sie orientiert sich an dem alten dreigliedrigen Schulsystem, das keine Zukunft hat", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, nach der heutigen Pressekonferenz der Landesregierung zur Reform der Lehrerausbildung in Düsseldorf. Hier wäre eine Stufenlehrerausbildung, die sich auf die Primarstufe sowie auf die Sekundarstufen I und II bezieht, sinnvoll.

Veröffentlicht am 25.06.2008

 

Schule und BildungKarl Schultheis und Andre Stinka: Mehr Wohnraum für mehr Studierende

Zu den aktuellen Berichten über den notwendigen Ausbau von Wohnheimplätzen für Studierende in Nordrhein-Westfalen erklärte der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Karl Schultheis heute in Düsseldorf: „Für viele Studierwillige scheitert die Aufnahme eines Studiums noch immer an der Finanzierbarkeit der Lebenshaltungskosten. Dazu gehören nicht zuletzt die Kosten für ein Dach über den Kopf. Ein Student zahlt in NRW im Schnitt 279 Euro pro Monat für seinen Wohnraum. Gerade in den teureren Großstädten brauchen wir deshalb eine Initiative für mehr bezahlbare Wohnheimplätze, denn die derzeitige Quote an zur Verfügung stehenden Plätzen von zehn Prozent ist zu wenig.“ Darüber hinaus würde in den nächsten Jahren die Nachfrage an studentischem Wohnraum aufgrund der geburtenstarken Jahrgänge zusätzlich ansteigen, betonte Schultheis. "Auch für sie ist eine soziale Infrastruktur notwendig. Laut der Aussage der nordrhein-westfälischen Studentenwerke werden 2.500 bis 3.000 zusätzliche Wohnplätze schon jetzt benötigt. Die Politik der schwarz-gelben Landesregierung bewirkt aber genau das Gegenteil. Die CDU/FDP-Koalition hat die Förderung studentischen Wohnraums im Landeshaushalt 2008 komplett eingestellt und somit die Situation noch verschlechtert“, stellte der SPD-Hochschulexperte fest.

Veröffentlicht am 25.06.2008

 

Schule und BildungSchriftliche Beantwortung der Mündlichen Anfrage

Die Mündliche Anfrage 212 der Abgeordneten Renate Hendricks (SPD) lautet:
Wie werden die Unklarheiten bei der Vergabe von Kopfnoten für die Abiturienten beseitigt?

Laut § 49 Abs. 2 des nordrhein-westfälischen Schulgesetzes werden die Kopfnoten von der Zeugniskonferenz festgelegt. Laut der Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe (APO-GOSt) gibt es aber für das Halbjahr 13.2 keine Zeugniskonferenz. An ihre Stelle tritt der zentrale Abiturausschuss. Es gibt daher zurzeit keinerlei geregeltes Verfahren zur Festlegung der Kopfnoten für die zukünftigen Abiturienten.

Veröffentlicht am 23.06.2008

 

Schule und BildungSchriftliche Beantwortung der Mündlichen Anfrage

Die Mündliche Anfrage 213 der Abgeordneten Renate Hendricks (SPD) lautet:
Wie begründet die Landesregierung, dass die mittleren Abschlussprüfungen den Anforderungen entsprechen?

Die zentralen Abschlussprüfungen 2008 der Klasse 10 im Fach Deutsch weisen einige Auffälligkeiten auf. So wurde an Real- bzw. Gesamtschulen ein Auszug aus dem Roman „Blütenstaubzimmer“ verwendet. Dieser Roman wird klassisch in gymnasialen Oberstufen bearbeitet, sodass es überaus verwundert, dass er Eingang in die zentrale Abschlussprüfung für die Real- bzw. Gesamtschüler gefunden hat.

Veröffentlicht am 23.06.2008

 

GesundheitRenate Hendricks über Unterstützung des Bonner Heroinprojekts durch Minister Laumann erfreut

Renate Hendricks über Unterstützung des Bonner Heroinprojekts durch Minister Laumann erfreut - jetzt ist Bonner CDU gefragt

Erfreut war die Bonner Landtagsabgeordnete Renate Hendricks, als sie kürzlich einen Brief von Sozialminister Karl-Josef Laumann erhielt. Zuvor hatte sie sich in einem Offenen Brief an ihn gewandt und die Situation des Bonner Heroinprojekts dargestellt. So gefährdet die ungewisse finanzielle Zukunft die Fortführung des Projektes. Zwar konnte Laumann mit Verweis auf nicht zur Verfügung stehende Haushaltsmittel keine finanzielle Unterstützung des Bonner Projekts durch die Landesregierung in Aussicht stellen. Allerdings versprach er in seinem Antwortschreiben, sich dafür einzusetzen, die bisherige Ausnahmeerlaubnis durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprojekte zur Vergabe von Heroin an Schwerstabhängige in eine gesetzliche Regelung zu überführen.

Veröffentlicht am 23.06.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: Widerstand gegen Kopfnoten wird immer stärker

"Die nächste Welle der Empörung gegen die CDU/FDP-Schulpolitik rollt. Die Stimmen, die sich gegen den Kopfnoten-Wahnsinn von Schulministerin Sommer und Ministerpräsident Rüttgers richten, werden immer lauter, der Protest immer heftiger. Doch Ministerin Sommer stellt die Ohren auf Durchzug und versucht das Problem wieder einmal auszusitzen. Dabei hat sie gerade erst beim Zentralabitur erlebt, dass das nicht klappt. Damit macht die Ministerin klar, dass sie nicht lernfähig ist", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, anlässlich der heute in Düsseldorf stattfindenden Demonstration, zu der die LandesschülerInnenvertretung aufgerufen hat. Schäfer erinnerte daran, dass sich in einer Anhörung des Landtags Expertinnen und Experten eindeutig gegen Kopfnoten ausgesprochen hätten. Lehrergewerkschaften liefen ebenso Sturm wie viele Elternverbände. Per Unterschrift forderten 10.000 Schülerinnen und Schüler die Abschaffung der Kopfnoten. Sie wies darüber hinaus darauf hin, dass der Widerstand inzwischen auch in den Bezirksregierungen ankomme: "Allein bei der Bezirksregierung Münster sind bereits 800 Widersprüche von Schülerinnen und Schülern gegen ihre Kopfnoten eingegangen."

Veröffentlicht am 23.06.2008

 

Schule und BildungAntwort der Landesregierung: Soziales Jahr mit Mittlerer Reife für sozial engagierte Hauptschüler

LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
14. Wahlperiode
Drucksache 14/6889
30.05.2008

Antwort
der Landesregierung
auf die Kleine Anfrage 2458
der Abgeordneten Renate Hendricks SPD
Drucksache 14/6631

Soziales Jahr mit Mittlerer Reife für sozial engagierte Hauptschüler

Veröffentlicht am 19.06.2008

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Viele Eltern finden für ihre Kinder zum neuen Schuljahr keinen Platz im Gemeinsamen Unterricht

Kleine Anfrage:
Viele Eltern finden für ihre Kinder zum neuen Schuljahr keinen Platz im Gemeinsamen Unterricht – was tut die Landesregierung um den GU auszubauen?

Im neuen Schulgesetz, findet sich der Satz „Der Schulträger kann Förderschulen zu Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Arbeit ausbauen." Der Interessenverband der Förderschulen begrüßt diese Formulierung mit Aussicht auf neue Aufgaben. Die Befürworter des Gemeinsamen Unterrichts (GU) von behinderten und nichtbehinderten Schüler/innen glauben, dass dieser sich auf der Verliererachse befindet

Veröffentlicht am 19.06.2008

 

Schule und BildungMündliche Anfrage: Wie begründet die Landesregierung dass die mittleren Abschlussprüfungen den Anforderungen entsprechen

Die zentralen Abschlussprüfungen 2008 der Klasse 10 im Fach Deutsch weisen einige Auffälligkeiten auf. So wurde an Real- bzw. Gesamtschulen ein Auszug aus dem Roman „Blütenstaubzimmer“ verwendet. Dieser Roman wird klassisch in gymnasialen Oberstufen bearbeitet, so dass es überaus verwundert, dass er Eingang in die zentrale Abschlussprüfung für die Real- bzw. Gesamtschüler gefunden hat.

Veröffentlicht am 19.06.2008

 

RSS-Nachrichtenticker