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GesundheitKleine Anfrage: Schließung/Verlagerung der Poliklinik – Leuchttürme statt Versorgung

Mitte 2009 wird die Bonner Poliklinik (seit 01.01.2008 als Medizinische Klinik III, Hämatologie/Onkologie umstrukturiert) des Universitätsklinikums Bonn von ihrem jetzigen innerstädtischen Standort an der Wilhelmstraße in das Klinikgelände auf den Venusberg umziehen und dort zunächst in Containern untergebracht werden. Diese Entscheidung traf der ärztliche Leiter des Klinikums, Professor Michael Lenze, vor dem Hintergrund, dass, so wörtlich, „eine Renovierung des Krankenhauses in der Innenstadt viel zu teuer sei und dem Steuerzahler nicht zugemutet werden könne.“

Veröffentlicht am 29.02.2008

 

GesundheitSchließung der Poliklinik Bonn - Fehlende Intensivbetten an Bonner Krankenhäusern

Bonn, den 23. Januar 2008

Offener Brief

Schließung der Poliklinik Bonn
Fehlende Intensivbetten an Bonner Krankenhäusern

Sehr geehrter Herr Minister Laumann,

in den Bonner Krankenhäusern herrscht (wir hatten dazu bereits einen Schriftwechsel) derzeit für Patientinnen und Patienten ein besorgniserregender Bettenengpass im Bereich der Intensivbetten. Die Fälle, in denen Notfall-Patienten in umliegende Krankenhäuser der Region gefahren werden müssen, haben sich in den zurückliegenden Monaten gehäuft.

Veröffentlicht am 30.01.2008

 

GesundheitHeike Gebhard: In NRW ist die Landesfinanzierung der Aidsberatungsstellen besonders gering

"In Nordrhein-Westfalen ist die Landesfinanzierung der Aidsberatungsstellen im bundesweiten Vergleich besonders gering. Während Bayern 4,4 Millionen Euro, Berlin und Hamburg jeweils rund zwei Millionen Euro und Niedersachsen 1,4 Millionen Euro den Aidsberatungsstellen aus dem Landeshaushalt zur Verfügung stellen, beteiligt sich die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW in diesem Jahr nur mit 700.000 Euro an der Finanzierung", kritisierte Heike Gebhard, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember. "Im bevölkerungsreichsten Bundesland werden jährlich rund 720 neue HIV-Infektionen diagnostiziert und stagniert die Zahl der HIV-Infizierten und AIDS-Kranken. Die Beratungsstellen sind also weiterhin ein unverzichtbarer Baustein des AIDS-Präventions- und Hilfesystems. Das Engagement des Landes muss ausgeweitet werden", forderte Gebhard heute in Düsseldorf.

Veröffentlicht am 01.12.2007

 

GesundheitHeike Gebhard: Krankenhausbarometer belegt Notwendigkeit eines Investitionsprogramms 2007

"Das jetzt veröffentlichte 'Krankenhausbarometer 2007' der Deutschen Krankenhausgesellschaft unterstreicht erneut die dringende Notwendigkeit, in NRW endlich das nun seit zwei Jahren gestoppte Krankenhausinvestitionsprogramm wieder auf den Weg zu bringen", erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Heike Gebhard, heute in Düsseldorf. Nachdem das Krankenhausinvestitionsprogramm seit 2006 ausgesetzt worden sei, bestehe in vielen Krankenhäusern im ganzen Land dringender Investitionsbedarf, um eine patienten- und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Veröffentlicht am 11.10.2007

 

GesundheitGerda Kieninger: Gesundheitsprävention spricht Frauen nicht an

Als "unzureichend und mangelhaft" kritisierte heute in Düsseldorf die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Gerda Kieninger, das Präventionskonzept Nordhrein-Westfalen für den Gesundheitsbereich. "Alle Experten waren sich bei der Anhörung im Frauenausschuss einig. Das Konzept spricht in weiten Teilen Frauen nicht an. Es wird den Erwartungen an eine moderne, geschlechtergerechte Gesundheitsprävention nicht gerecht", resümierte Kieninger. Sie forderte eine gründliche Überarbeitung des Papiers.

Veröffentlicht am 19.08.2007

 

GesundheitMehr Aufklärung und Information für Eltern zu den notwendigen Impfungen gefordert

Renate Hendricks, MdL

Masern gelten heute wieder als eine tödliche Kinderkrankheit, die durch Schutzimpfungen vermeidbar ist. Deutschland verzeichnete im Mai dieses Jahres die höchste Quote an Maserninfektionen in Europa. Es gab bundesweit mindestens 263 Masernfälle. Die höchste Zahl der Maserninfektionen kam in Nordrhein-Westfalen vor. Hier war die Zahl der Infektionen innerhalb einer Woche von 90 auf 130 gestiegen. In Bayern waren 90 Erkrankungen aufgetreten. 43 Fälle verteilten sich auf mehrere Bundesländer wie Rheinland-Pfalz (16), Hessen (9), Baden-Württemberg (7), Schleswig-Holstein (5) und Niedersachsen (4) (Zahlen vom 6. Mai 2007, Spiegel Online). Einen ersten traurigen Höhepunkt erreichten die Masernfälle zuletzt durch den Tod eines dreizehn Monate alten Jungen sowie eines dreijährigen Jungen. Beide Fälle ereigneten sich in Duisburg.

Veröffentlicht am 18.07.2007

 

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