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Schule und BildungUte Schäfer: Wie glaubwürdig ist Herr Kaiser?

"Ein Blick in die Schulstatistik für das Schuljahr 2005 hätte genügt, um festzustellen, dass in NRW zu diesem Zeitpunkt 146 Ganztagshauptschulen existierten. Die Behauptung von Klaus Kaiser, dem bildungspolitischen Sprecher der CDU, dass es im Mai 2005 fast keine Ganztagshauptschule gab, ist schlicht und ergreifend gelogen", erklärte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Verwunderlich sei allerdings, dass es laut der heutigen Pressemitteilung von Kaiser gegenwärtig nur noch 134 Ganztagshauptschulen gebe. "Peinlich. Herr Kaiser verirrt sich im eigenen Zahlengestrüpp. Denn danach gäbe es heute weniger Ganztagshauptschulen als 2005", so Schäfer abschließend.

Veröffentlicht am 04.12.2008

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Probleme beim Zentralabitur an den Weiterbildungs- und Berufskollegs in 2008?

In diesem Jahr wurden zum ersten Mal auch an den Weiterbildungs- und Berufskollegs zentral Abiturprüfungen gestellt. Während die Ergebnisse der zentralen Abiturprüfungen von Gymnasien und den Gesamtschulen mehrfach Gegenstand einer parlamentarischen Behandlung waren, wurden die Ergebnisse des ersten Durchgangs der Berufs- und Weiterbildungskollegs bislang dem Parlament nicht vorgestellt.

Veröffentlicht am 01.12.2008

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Probleme beim Zentralabitur an den Weiterbildungs- und Berufskollegs in 2008?

In diesem Jahr wurden zum ersten Mal auch an den Weiterbildungs- und Berufskollegs zentral Abiturprüfungen gestellt. Während die Ergebnisse der zentralen Abiturprüfungen von Gymnasien und den Gesamtschulen mehrfach Gegenstand einer parlamentarischen Behandlung waren, wurden die Ergebnisse des ersten Durchgangs der Berufs- und Weiterbildungskollegs bislang dem Parlament nicht vorgestellt.

Veröffentlicht am 01.12.2008

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Was kostet die unabhängige Kommission zur Qualitätssicherung von zentralen Prüfungen das Land?

Zur Verbesserung der Aufgabenstellung und zur Fehlervermeidung bei zukünftigen Zentralabiturarbeiten hat die Ministerin angekündigt, eine unabhängige Kommission zur Qualitätssicherung einzurichten. Diese wird beim Institut für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund angegliedert. In die Kommission sind feste Mitglieder berufen worden, die zukünftig die von der staatlichen Aufgabenkommission erarbeiteten Abituraufgaben überprüfen sollen.

Veröffentlicht am 01.12.2008

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Senior Experten Service (SES) erhält von der Landesregierung keine finanzielle Unterstützung

Senior Experten Service (SES) erhält von der Landesregierung keine finanzielle Unterstützung - zukünftige Arbeit gefährdet?

Seit Ende 2006 wird in NRW das Programm „Neue Impulse für Schüler durch Senior Experten“ erfolgreich durchgeführt. Nach Auffassung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen sollen die Schüler und Schülerinnen vom Wissen und Engagement älterer Menschen profitieren. Die Umsetzung geschieht in Kooperation mit dem Senior Experten Service Bonn (SES). Interessierte Schulen können mit Hilfe einer Datenbank Senior Experten suchen, die Schulen unterstützen wollen. Wenn eine Kooperation zwischen der Schule und dem Senior Experten Service zustande kommt, sind die Senioren ehrenamtlich tätig und erhalten eine Aufwandsentschädigung von 20€ monatlich von den Schulen.

Veröffentlicht am 01.12.2008

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Mangelfächer – Mangelware?

In den Schulen Nordrhein-Westfalens werden Referendarinnen und Referendare zu Lehrerinnen und Lehrern ausgebildet. Unter diesen neu ausgebildeten Lehrkräften gibt es junge Menschen, die älter als 35 Jahre sind, Fächerkombinationen wie Mathematik und Physik oder Mathematik und Chemie oder Mathematik und Musik usw. haben. Sie legen zum Teil hervorragende Prüfungen ab und können sofort in den Schuldienst eingestellt werden. Jedoch zu schlechteren Bedingungen als in den Nachbarbundesländern. Statt eines Eingangsgehaltes von A 13 und Verbeamtung bietet Nordrhein-Westfalen E 12 ohne Verbeamtung.

Veröffentlicht am 01.12.2008

 

Schule und BildungKarl Schultheis und Ute Schäfer: Bildungsdinosaurier Rüttgers ist bald allein Zuhaus

Als "Schritt in die richtige Richtung" wertete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die Entscheidung Baden-Württembergs zur Abschaffung der Hauptschule. "Internationale und nationale Leistungsstudien sowie wissenschaftliche Untersuchungen renommierter Bildungsforscher haben erwiesen, dass die Hauptschule eine Schulform ohne Zukunft ist. In insgesamt zehn von 14 Bundesländern wurde sie bereits abgeschafft oder ihre Abschaffung geplant. Nur Ministerpräsident Rüttgers und seine Fachminister halten aus ideologischen Gründen unbelehrbar sowohl an der Hauptschule als auch an Studiengebühren fest. Sie erweisen sich mittlerweile als Bildungsdinosaurier der Nation", kommentierte Schäfer.

Veröffentlicht am 27.11.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: Schulministerin muss Fortsetzung von PISA-E durchsetzen

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, forderte heute im Schulausschuss Schulministerin Barbara Sommer auf, die Fortsetzung der Bundesländervergleichsstudie PISA-E in der Kultusministerkonferenz (KMK) durchzusetzen. Das Schulministerium bestätigte im Schulausschuss, dass die KMK PISA-E 2009 durch eine andere bundesweite Vergleichsstudie ersetzen will. "Das würde bedeuten, dass man die Ergebnisse der einzelnen Bundesländer nicht mehr mit dem OECD-Durchschnitt der internationalen PISA-Studie vergleichen könnte. Darüber hinaus wäre ein Vergleich zwischen den Schülerleistungen von 2006 und 2009 unmöglich. Die Folge ist, dass keine ehrlichen Aussagen mehr über Leistungszuwächse oder Leistungseinbrüche der nordrhein-westfälischen Schülerinnen und Schüler getroffen werden könnten", kritisierte Schäfer. Nur mit der Fortführung von PISA-E sei eine realistische Analyse der Schülerleistungen möglich.

Veröffentlicht am 27.11.2008

 

Schule und Bildung„Sitzenbleiben verboten“ eine Notlösung!

„Es ist unerträglich, was den Schülern und Schülerinnen in NRW zugemutet wird“, zeigt sich Bonns Landtagsabgeordnete Renate Hendricks empört über die neuesten Entwicklungen im Schulbereich. „Laut einer Anweisung der CDU-Schulministerin Barbara Sommer an die Bezirksregierungen zur Versetzung der Schüler der neunten Klassen an den Gymnasien, sollen diese zum Schuljahresende alle in die 10. Klasse aufsteigen“, so Hendricks. Grund hierfür sei: „Die neunte Klasse, in die potentielle Sitzenbleiber zurückversetzt würden, ist die erste Klasse des Turbo-Abiturjahrgangs. Sitzenbleiben ist nicht mehr möglich, weil die anderen Schüler und Schülerinnen aufgrund des dichten Lehrpensums schon deutlich weiter fortgeschritten sind. Wiederholen in der nächsten darunter liegenden Klasse wird dadurch unmöglich“.

Veröffentlicht am 26.11.2008

 

Schule und BildungKarl Schultheis und Ute Schäfer: Lehrerausbildung nach Schulformen ist ein Fehler

Die Pläne der Landesregierung zu einer schulformbezogenen Lehrerausbildung bezeichnete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, als "einen Schritt in die falsche Richtung". "Die geplante Reform der Lehrerausbildung orientiert sich an dem alten dreigliedrigen Schulsystem, das keine Zukunft hat", kritisierte Schäfer. Völlig falsch sei auch die Verkürzung des Referendariats auf ein Jahr. "Die Kürzung der wichtigen Ausbildungszeit in der Schule soll nur Kosten sparen. Das lehnen wir ab. Stattdessen wollen wir sechs Monate der Referendariatszeit zwischen dem Bachelor und dem Master platzieren. Das vermittelt den Studentinnen und Studenten frühzeitig ein realistisches Berufsbild", sagte Schäfer. Insgesamt bliebe es dann bei den 24 Monaten notwendiger praktischer Ausbildung. Die geplante gleichlange Studienzeit für alle Lehrämter begrüßte die SPD-Bildungsexpertin ausdrücklich: "Allerdings erwarten wir dann auch von der Landesregierung eine Aussage zur zukünftigen Besoldungsstruktur der Lehrerinnen und Lehrer."

Veröffentlicht am 26.11.2008

 

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