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Schule und BildungUte Schäfer: Umstrittene Kopfnoten verursachen eine Million Stunden Unterrichtsausfall

"Diese Inflation von sechs Kopfnoten für jeden Schüler und jede Schülerin ist bundesweit einmalig. Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung dafür den Ausfall von einer Million Unterrichtsstunden billigend in Kauf nimmt und dass die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP dem Treiben der Schulministerin tatenlos zusehen", stellte die stellvertretende Vorsitzende der SPD Landtagsfraktion, Ute Schäfer, heute in Düsseldorf fest. Die SPD-Bildungsexpertin rechnete vor: Aufgrund der zusätzlichen Arbeitsbelastung können die Schulen einen Unterrichtstag als Ganztagskonferenz nutzen, um die von CDU und FDP neu eingeführten Kopfnoten zu beraten. Dies hatte Schulministerin Sommer in einem Erlass kurz vor Weihnachten verfügt. Das ergibt zwei Konferenztage pro Schuljahr. Damit fallen bei etwa 100.000 Klassen, die es an den Schulen in NRW gibt, zwei Mal im Jahr im Durchschnitt fünf Schulstunden aus. Dies summiert sich landesweit auf einen Unterrichtsausfall von einer Million Stunden im Schuljahr 2007/2008.

Veröffentlicht am 24.01.2008

 

Schule und BildungAntwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage:

LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
14. Wahlperiode
Drucksache 14/5985
14.01.2008

Antwort
der Landesregierung
auf die Kleine Anfrage 2157
der Abgeordneten Renate Hendricks SPD
Drucksache 14/5754

Warum kann Schulministerin Barbara Sommer nicht sagen, was sie meint? (II)

Veröffentlicht am 21.01.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: SPD-Fraktion unterstützt CDU/FDP-Pläne für Ganztagsschule auch an Gymnasien

Die SPD-Landtagsfraktion hat einen Antrag für die Sitzung des Landtags in der kommenden Woche eingebracht, die Ganztagspläne der Landesregierung zu unterstützen. "Nach Schulministerin Sommer hat jetzt auch die FDP einen Ausbau des Ganztags an Gymnasien gefordert. Es ist gut, dass nun auch in der CDU/FDP-Regierungskoalition die Einsicht wächst, dass es ohne konsequenten Ausbau von Ganztagssystemen in allen Schulformen der Sekundarstufe I nicht mehr geht. Wir unterstützen dieses neue Denken ausdrücklich. Gerade die Verdichtung des Unterrichts an den Gymnasien wegen der Umstellung auf das Abitur nach 12 Jahren lässt sich ohne eine vernünftige Ganztagsbetreuung nicht mehr organisieren. Die Politik steht hier in der Verantwortung gegenüber den Kindern und Eltern. Wir haben das schon in den vergangenen Haushaltsjahren gefordert. Bisher hat die Landesregierung dies aber immer abgelehnt. Wenn die Landesregierung ihre bisher falsche Politik korrigiert, ist das nur gut", betonte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, in Düsseldorf.

Veröffentlicht am 17.01.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: Sommers Hauptschulmärchen glaubt niemand mehr

"Während auch heute in den Medien über das massive Hauptschulsterben in Nordrhein-Westfalen berichtet wird, präsentiert CDU-Ministerin Sommer ein weiteres Kapitel ihres Märchens von der heilen Hauptschulwelt", erklärte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, zur Pressekonferenz der NRW-Schulministerin heute in Düsseldorf. "Die Realität sieht anders aus. Die Hauptschule ist nicht nur von zurückgehenden Schülerzahlen betroffen. Sie leidet auch unter einer erschreckend niedrigen Akzeptanz. Trotz guter Arbeit der Kollegien und erheblicher zusätzlicher Ressourcen ist die Hauptschule durch ihre Stellung im Schulsystem kaum in der Lage, den Schülerinnen und Schülern Anreize und berufliche Perspektiven zu bieten."

Veröffentlicht am 15.01.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: Unterschiedliche Vergabepraxis bei den umstrittenen Kopfnoten führt zu Ungerechtigkeiten und Willkür

"Die unterschiedliche Vergabepraxis der nordrhein-westfälischen Schulen bei den umstrittenen Kopfnoten zeigt, wie unsinnig das Vorhaben von Schulministerin Sommer ist", erklärte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, heute in Düsseldorf zu aktuellen Medienberichten. "Ziffernnoten für das Arbeits- und Sozialverhalten sind nicht nur pädagogischer Humbug, sondern führen auch zu Ungerechtigkeiten und Willkür. Wir teilen deshalb die Auffassung der Kirchen, der Landessschülervertretung, vieler Schulen und Eltern, dass die wichtige und richtige Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens in Form von Noten nicht sinnvoll ist, weil sie keine differenzierte Aussagekraft haben. Arbeits- und Sozialverhalten wie Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Team- oder Konfliktfähigkeit lassen sich nicht in Noten fassen. Dafür bedarf es vielmehr einer differenzierten Beurteilung in Berichtsform, die im rot-grünen Schulgesetz bereits verankert war."

Veröffentlicht am 15.01.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: Aktuelle Zahlen bringen Hauptschulmärchen von Rüttgers und Sommer ans Tageslicht

Als "Hauptschulmärchen" hat die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die Durchhalteparolen von Ministerpräsident Rüttgers und Schulministerin Sommer kritisiert, die Hauptschule in NRW stabilisiere sich. "Vor dem Hintergrund der aktuellen Schülerzahlen vom Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik ist genau das Gegenteil der Fall. Die Schülerzahlen sind an den Hauptschulen im Vergleich zum vorigen Schuljahr landesweit um 6,6 Prozent zurückgegangen. Keine andere Schulform hat einen so drastischen Schülerrückgang zu verkraften wie die Hauptschule. Vor diesem Hintergrund ist die Realitätsverweigerung des Ministerpräsidenten bedenklich, wenn er in seiner Pressekonferenz zum Jahresauftakt immer noch von einer weiteren Stärkung der Hauptschulen redet. Statt Stärkung erleben wir seit Jahren das Ausbluten des Auslaufmodells Hauptschule", sagte Schäfer heute in Düsseldorf.

Veröffentlicht am 09.01.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: Luftnummer Ganztag an Gymnasien und Chaos in der Personalpolitik

„Auch ins Neue Jahr startet Ministerin Sommer mit Wunderkerzen in der Schulpolitik: Medienwirksam versprüht sie mit der Ankündigung von Ganztagsgymnasien und der Entlastung älterer Lehrkräfte schöne Funken, lässt dann aber die Schulen schnell wieder im Dunkeln stehen“, kommentierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagfraktion, Ute Schäfer, die Äußerungen der Ministerin in den Medien. "Die Einsicht von Schulministerin Barbara Sommer zu Ganztagsangeboten an Gymnasien kommt nicht nur reichlich spät, sondern auch ohne Konzept und finanzielle Ausstattung daher", sagte Schäfer.

Veröffentlicht am 07.01.2008

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Umsetzung der UN Konvention über Rechte der Behinderten 2006 in NRW - Handlungsdruck erhöht sich

Nach dem Übereinkommen der UN-Konvention von 2006 müssen die Vertragsstaaten sicherstellen, dass Behinderte nicht "vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden." Bereits der UN Menschenrechtsinspektor Vernor Munoz hatte die Ausgrenzung im deutschen Schulsystem scharf kritisiert. In Nordrhein-Westfalen werden derzeit rund 10 Prozent der Schüler und Schülerinnen integrativ beschult. Die übrigen Schüler und Schülerinnen besuchen eine Förderschule.

Veröffentlicht am 03.01.2008

 

Schule und BildungUte Schäfer: Kopfnoten kosten zwei Millionen unnötige Arbeitsstunden und sind pädagogisch unsinnig

"Kopfnoten sind in der Form, wie sie das schwarz-gelbe Schulgesetz vorsieht, pädagogisch unsinnig und kosten nach Berechnungen der GEW rund zwei Millionen Arbeitsstunden. Der Umgang vieler Schulen und der katholischen Schulträger mit der Vergabe von Kopfnoten bestätigen dies ebenso, wie die Bewertung vieler Wissenschaftler,", erklärte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, zu den heutigen Medienberichten über nordrhein-westfälische Gymnasien, die ihre Schülerinnen und Schüler in allen sechs Kopfnoten grundsätzlich mit einem "gut" bewerten wollen.

Veröffentlicht am 14.12.2007

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Warum kann Schulministerin Barbara Sommer nicht sagen, was sie meint? (II)

WDR 5 hat am 18.10.2007 darüber berichtet, dass die Kultusminister der Länder in Bonn einheitliche Bildungsstandards für die Oberstufe, also die Sekundarstufe II, beschlossen haben. Auf die Frage der Moderatorin "Was sind denn Bildungsstandards?" antwortete Schulministerin Barbara Sommer:

Veröffentlicht am 14.12.2007

 

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