GesundheitHeike Gebhard: In NRW ist die Landesfinanzierung der Aidsberatungsstellen besonders gering
"In Nordrhein-Westfalen ist die Landesfinanzierung der Aidsberatungsstellen im bundesweiten Vergleich besonders gering. Während Bayern 4,4 Millionen Euro, Berlin und Hamburg jeweils rund zwei Millionen Euro und Niedersachsen 1,4 Millionen Euro den Aidsberatungsstellen aus dem Landeshaushalt zur Verfügung stellen, beteiligt sich die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW in diesem Jahr nur mit 700.000 Euro an der Finanzierung", kritisierte Heike Gebhard, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember. "Im bevölkerungsreichsten Bundesland werden jährlich rund 720 neue HIV-Infektionen diagnostiziert und stagniert die Zahl der HIV-Infizierten und AIDS-Kranken. Die Beratungsstellen sind also weiterhin ein unverzichtbarer Baustein des AIDS-Präventions- und Hilfesystems. Das Engagement des Landes muss ausgeweitet werden", forderte Gebhard heute in Düsseldorf.
Veröffentlicht am 01.12.2007
AllgemeinIndienbesuch im Landtag
Auf einem Kurztrip von Indien via Berlin nach Heinsberg besuchte Blaze Kannan vom Life Help Center in Chennai den Landtag von Nordrhein-Westfalen. Begleitet wurde er von Heribert Kamps vom Indienhilfswerk Heinsberg e.V. und von Dieter Meurer Vorstandsmitglied von AWO International (nicht auf dem Foto).
Veröffentlicht am 30.11.2007
Schule und BildungOffener Brief an an die Ministerin für Schule und Weiterbildung , Barbara Sommer, zum Thema " Ganztag in der Sekundarstu
Ganztagsangebote an Gymnasien
Sehr geehrte Frau Ministerin,
sehr geehrte Frau Sommer,
in meinem Bonner Wahlkreis werde ich verstärkt von Eltern und Lehrern auf die unerträgliche Situation der Stundenverdichtung und des Nachmittagsunterrichtes an Gymnasien angesprochen. Der Wunsch nach einer Angebotserweiterung zum offenen Ganztag in der Sekundarstufe I wird von den Menschen deutlich artikuliert.
Veröffentlicht am 30.11.2007
Schule und BildungUte Schäfer: Gute IGLU-Ergebnisse bestätigen rot-grüne Schulpolitik
"Die guten Ergebnisse, die unsere Grundschülerinnen und Grundschüler bei der IGLU-Studie erzielt haben, bestätigen unsere Schulpolitik", kommentierte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion die heute in Berlin vorgestellte internationale Studie zum Leseverständnis von Schülerinnen und Schülern der vierten Klasse. "Seit der letzten Untersuchung im Jahr 2001 haben wir bis 2005 zahlreiche wichtige und richtige Reformen auf den Weg gebracht", so Schäfer. Beispiele dafür seien die Bildungsvereinbarungen mit den Kindertagesstätten, das Schulfähigkeitsprofil, die vorschulische Sprachförderung, Sprachstandsfeststellungen, Lern- und Förderempfehlungen in den Halbjahreszeugnissen sowie die offenen Ganztagsgrundschulen.
Veröffentlicht am 29.11.2007
Familie und JugendBritta Altenkamp: Laschets Fortbildungsabgebot nur Tropfen auf dem heißen Stein
"Die heute von Minister Laschet angekündigten Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher sind kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Lediglich 300.000 Euro für 3000 Erzieherinnen und Erzieher will der Minister investieren. Das sind gerade einmal 100 Euro pro Erzieherin oder Erzieher für die anspruchsvolle Aufgabe der Sprachförderung der Kindergartenkinder", kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, die Ankündigung von Minister Laschet.
Veröffentlicht am 26.11.2007
Schule und BildungUte Schäfer und Karsten Rudolph: Landesregierung muss Informationschaos um den verhinderten Amoklauf in Köln beseitigen
Die stellvertretende Vorsitzende, Ute Schäfer, und der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karsten Rudolph, erklärten angesichts der unterschiedlichen Darstellungen der Kölner Bezirksregierung und des Kölner Polizeipräsidiums zu den Umständen des ausgebliebenen Amoklaufs in Köln: "Der Innenminister ist für dieses Informations-Wirrwarr mitverantwortlich. Er hat durch die Polizeiorganisationsreform die Bezirksregierung von Informationen der Polizei abgeschnitten. Das ist das Ergebnis der fatalen Polizeireform, die Innenminister Wolf zu verantworten hat. Auf der Ebene der Bezirksregierung kann deshalb keine Klärung erwartet werden. Auch Schulministerin Sommer wird klarzustellen haben, wie sie bereits am Montag zum Lob für die Arbeit der Polizei gekommen ist."
Veröffentlicht am 22.11.2007
Schule und BildungUte Schäfer: Rüttgers-CDU in der Frage der Schulstruktur komplett isoliert
"Der Ministerpräsident und seine CDU sind durch die Forderung des eigenen Koalitionspartners nach einem Abschied vom dreigliedrigen Schulsystem nun komplett isoliert. Jürgen Rüttgers ist jetzt allein zu Haus", erklärte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, heute zur Entscheidung des FDP-Landesvorstandes, die Einführung einer Mittelschule und verbesserte Kooperationsmöglichkeiten in Schulverbünden ergebnisoffen diskutieren zu wollen.
Veröffentlicht am 22.11.2007
Schule und BildungUte Schäfer: Forderung der LandesschülerInnenvertretung nach mehr Schulpsychologen berechtigt
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, hat die Forderung der LandesschülerInnenvertretung NRW nach mehr Schulpsychologen als berechtigt bezeichnet. "Die Schulen in Nordrhein-Westfalen warten laut Medienberichten nun schon seit einem Jahr auf die versprochenen zusätzlichen Schulpsychologen und die angekündigten Notfall-Handbücher", kritisierte Schäfer. Schulministerin Barbara Sommer habe bereits vor zwölf Monaten unter dem Eindruck des schrecklichen Amoklaufs in Emsdetten 50 zusätzliche Stellen für Schulpsychologen sowie Notfall-Handbücher versprochen. Wie der WDR allerdings berichtet habe, seien sie bis heute in den Schulen nicht angekommen.
Veröffentlicht am 22.11.2007
Schule und BildungStudienkollegs müssen erhalten und weiterentwickelt werden.
Landesregierung darf sich nicht gegen Interessen des Bundes stellen
Antrag der SPD-Fraktion
Die Studienkollegs sind die einzige institutionalisierte Einrichtung an deutschen Hochschulen, die ausländischen Studienbewerbern nicht nur ein sprachliches, sondern auch ein wissenschaftspropädeutisches Angebot bereitstellt: In einem zweisemestrigen Kurs bereiten sie sowohl sprachlich-kulturell als auch fachlich-methodisch auf die Anforderungen eines wissenschaftlichen Studiums vor. Die Kollegs erfüllen damit eine Brückenfunktion zwischen schulischen Bildungsträgern in den Herkunftsländern und universitärer Ausbildung.
Veröffentlicht am 16.11.2007
Schule und BildungRede: Studienkollegs
Sehr geehrte Damen und Herren,
Mit dem Beschluss die Studienkollegs zu schließen hat die Landesregierung einen deutschlandweit einzigartigen Alleingang beschritten, der mittlerweile von etlichen internationalen und nationalen Seiten – nicht nur von der SPD - stark kritisiert wird.
Alle anderen Bundesländer haben keinerlei vergleichbare Planungen in Angriff genommen. Die Schließung der Studienkollegs trägt zu einer Schwächung der Internationalität des Bildungsstandortes Nordrhein-Westfalen bei.
Veröffentlicht am 16.11.2007


