Schule und BildungUte Schäfer: Aktueller Bildungsreport NRW 2009 wirft Fragen zu Lehrerstellen und zur Qualitätsoffensive Hauptschule auf
Als Bestätigung dafür, dass die Hauptschule trotz engagierter Lehrkräfte von den Eltern und der Gesellschaft nicht mehr gewollt werde, wertete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, den aktuellen "Bildungsreport NRW 2009" vom statistischen Landesamt Nordrhein-Westfalen. Das Landesamt spricht im Zusammenhang der Übergangszahlen von der Grundschule auf die Hauptschule für das Schuljahr 2008/2009 von einem "historischen Tiefstand" (Bildungsreport NRW 2009, S.9: www.it.nrw.de).
Veröffentlicht am 04.11.2009
LandespolitikAntrag im Landtag: Landesregierung muss sich für Erhalt aller Arbeitsplätze bei der BaFin einsetzen!
"Der Koalitionsvertrag gibt keine Sicherheit des BaFin-Standortes in Gänze", kommentiert die Bonner Landtagsabgeordnete Renate Hendricks die Absprachen der neuen Bundesregierung. "Zwar soll der Standort Bonn der BaFin erhalten bleiben; unerwähnt bleibt allerdings, dass dennoch 300 bis 400 Arbeitsplätze bedroht sind", führt Hendricks aus. Durch die Verlagerung der Bankenaufsicht, die bei der BaFin angesiedelt ist, zur Bundesbank nach Frankfurt am Main, würde ein Viertel der Arbeitsplätze in Bonn wegfallen. In Bonn bleiben sollen die Versicherungs- wie die Wertpapieraufsicht verbleiben.
Veröffentlicht am 03.11.2009
Schule und BildungBritta Altenkamp: Kitabeiträge für Geschwisterkinder sind eine familienpolitische Bankrotterklärung
Zur heutigen aktuellen Viertelstunde des Ausschusses für Generationen, Familie und Integration zum Thema Elternbeiträge in Duisburg erklärte Britta Altenkamp, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion:
"Es passt ganz wunderbar zum heutigen Nebelwetter, dass Familienminister Laschet durch Nordrhein-Westfalen läuft und verkündet, man sei auf dem besten Weg zum kinderfreundlichsten Bundesland, während sein Kabinettskollege Wolf über die Bezirksregierungen den Kommunen kinder- und familienfreundliche Regelungen verbietet. Die Duisburger Eltern sind zu Recht darüber empört, dass künftig für Geschwisterkinder Beiträge in Kindertagesstätten gezahlt werden sollen. Diese familienpolitisch katastrophale Regelung widerspricht der einstimmigen Beschlusslage des Rates der Stadt und macht auch ökonomisch keinen Sinn. Es handelt sich bei der Geschwisterkindregelung nicht um ein großzügiges Geschenk, sondern um eine wohl durchdachte, notwendige Maßnahme. Das Verbot wird dazu führen, dass mehr und mehr Eltern mit mittleren und höheren Einkommen sich in andere Städte orientieren werden. Das wiederum hat Folgen für die Finanzkraft und die soziale Zusammensetzung der Stadt. Übrig bleiben diejenigen, die ohnehin nur geringe oder gar keine Beiträge zahlen müssen.
Veröffentlicht am 29.10.2009
VerkehrLandesregierung gibt keine Aussagen zum Lärmschutz entlang Bonner Stadtautobahnen
Eine Umfrage des Umweltbundesamtes aus diesem Jahr brachte hervor, dass der Straßenverkehr die bedeutendste Ursache der verkehrsbedingten Lärmbelästigung ist. Seit einiger Zeit gibt es heftige Beschwerden und Aktivitäten von Anwohnerinnen und Anwohnern, Lärmschutz entlang der Autobahnen in Bonn zu erhalten.
Veröffentlicht am 28.10.2009
Arbeit und WirtschaftHendricks fordert für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Außenstellen der Bezirksregierung Köln ein Jobticket
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz und Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG) mit Sitz in Bonn erhalten aufgrund der Bestimmungen des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) kein Jobticket. Die ZLG beschäftigt lediglich 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jobtickets müssten nach den Tarifbestimmungen des VRS jedoch in einer Stückzahlhöhe von 250 abgenommen werden.
Veröffentlicht am 26.10.2009
Schule und BildungEinladung zur Veranstaltung der Bonner BildungsImpulse
"Prävention verhindert Gewalt in den Schulen - wer hilft den Schulen?"
mit einem Eingangsvortrag von Frank C. Waldschmidt, Initiative "Sinus – Schule in Notfällen unterstützen" [weitere Informationen hier] und anschließender Podiumsdiskussion moderiert von Renate Hendricks, BBI-Initiatorin und Bonns Landtagsabgeordnete mit
- Prof. Dr. Heinz-Werner Poelchau, Schulministerium NRW (angefragt)
- Michael Petz, Leiter des Robert-Wetzlar-Berufskollegs
- Thomas Kuchem, Schulamt der Stadt Bonn
- Udo Stein, Amtsleiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Bonn
- Mario Becker, Kommissariat Vorbeugung, Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Bonn
- Jeanette Wuttke, Fachbereich Schulpsychologie der psychologischen Beratungsstelle der Stadt Bonn
- Ulrich Hamacher, Geschäftsführer des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirchenkreise Bonn und Bad Godesberg-Voreifel
Montag, den 2. November 2009, um 19.30 Uhr,
im Robert-Wetzlar-Berufskolleg,
Kölnstr. 229, Raum BU 4, 53117 Bonn
Veröffentlicht am 26.10.2009
Bildung & ForschungKarl Schultheis: Schlechte Studienbedingungen - Studierende fordern zu Recht ihr Geld zurück
Als "pure Verhöhnung der Studierenden, die nun mit der traurigen Realität an den nordrhein-westfälischen Hochschulen konfrontiert werden", bezeichnete der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karl Schultheis, die zum Semesterbeginn getroffenen Äußerungen von Wissenschaftsminister Pinkwart, das Studium in Nordrhein-Westfalen werde immer attraktiver und der Studienerfolg planbarer. "Dass die Studierenden in NRW jetzt angesichts überfüllter Hörsäle Pinkwarts Lobgesang auf die guten Studienbedingungen mit dem Song 'Ich will mein Geld zurück, das lass ich mir nicht bieten' beantworten, ist nicht nur verständlich, sondern richtig. Pinkwart selbst hat den Studierenden als Gegenleistung für die Studiengebühren gute Studienbedingungen versprochen und andernfalls eine 'Geld-zurück-Garantie' zugesagt", erklärte Schultheis.
Veröffentlicht am 23.10.2009
Arbeit und WirtschaftArbeitsbedingungen am Universitätsklinikum Bonn unzumutbar
Die Arbeitsbedingungen am Bonner Universitätsklinikum sind seit längerer Zeit Besorgnis erregend. Überlastungsanzeigen der Beschäftigten belegen, dass dort Höchstarbeitszeiten überschritten werden. Dadurch wird die Gesundheit nicht nur des Personals, sondern auch der Patientinnen und Patienten gefährdet. 48 Stunden am Stück – länger sollen Ärzte nicht arbeiten. Bereitschaftszeiten inklusive. So steht es im Arbeitszeitgesetz. Damit sollen auch Patienten vor Fehlern durch übermüdete Mediziner geschützt werden.
Veröffentlicht am 20.10.2009
Schule und Bildung"Den Blick für gesellschaftliche Themen öffnen"
Renate Hendricks gratuliert Schülern zu preisgekrönten Radiospots
Radio Bonn/Rhein-Sieg, die Bonner Polizei und die 15-köpfige Radio-AG des Siebengebirgsgymnasiums Bad Honnef. Was klingt wie ein wahllos zusammen gewürfelter Haufen ist eine Kooperation die ausgezeichnet wurde.
Veröffentlicht am 06.10.2009
Schule und BildungGemeinsam leben, gemeinsam lernen
Veranstaltung zum Thema "Wie kann Inklusion gelingen?"
BonnerBildungs-Impulse und Axenfeld Stiftung veranstalten Diskussionsabend
Gemeinsam leben, gemeinsam lernen – immer häufiger ist in der heutigen Zeit von Inklusion die Rede. Untermauert wird dies durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung: Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen mit Handicap sollen nicht länger nur in die Gesellschaft integriert werden, sie sollen ein Teil unserer Gesellschaft sein. Sie sollen mit dazu gehören. Eine wichtige Grundlage zur Erreichung dieses Ziels bildet der gemeinsame Kindergarten- und Schulbesuch.
Veröffentlicht am 01.10.2009


