Nachrichten zum Thema Schule und Bildung
Schule und BildungKein Ganztag für die 4. Gesamtschule in Bonn - "Stahl lässt Dürig im Regen stehen"
In zweieinhalb Wochen beginnt für die Schülerinnen und Schüler in NRW der Schulalltag nach den Sommerferien. In Bonn wird die vierte Gesamtschule das erste Mal ihre Pforten öffnen. Bei aller berechtigten Freude darüber, dass nun mehr Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, länger gemeinsam zu lernen, muss die vierte Gesamtschule jedoch vorerst ohne Ganztag die Arbeit aufnehmen. Dies hat jetzt die Bezirksregierung ebenso bestätigt wie das Ministerium.
Veröffentlicht am 29.07.2009
Schule und BildungUte Schäfer: Schulministerin Sommer gesteht verfehlte Schulpolitik des Ministerpräsidenten ein
Als "Eingeständnis einer verfehlten Schulpolitik" bezeichnete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die Ankündigung in den Medien von Schulministerin Barbara Sommer, den "Spielraum in der festgefahrenen Schulstrukturdebatte aufbrechen zu wollen". "Damit gesteht Schulministerin Sommer die verfehlte Schulpolitik des Ministerpräsidenten und der CDU-Fraktion unumwunden ein. Während Ministerpräsident Rüttgers krampfhaft am dreigliedrigen Schulsystem festhält und der CDU-Fraktionsvorsitzende, Helmut Stahl, noch in der vergangenen Woche das Hohe Lied auf die Realschulen und Hauptschulen anstimmte, scheint die Schulministerin ganz andere Pläne zu verfolgen. Die Einsicht allerdings, dass die Hauptschule aufgrund abnehmender Schülerzahlen als Schulform nicht mehr zu halten ist, kommt vier Jahre zu spät. Vier Jahre lang hat die schwarz-gelbe Landesregierung bewusst Mittel in Millionenhöhe auf Kosten der anderen Schulformen in die Hauptschulen investiert - wohl wissend, dass es sich dabei trotz der engagierten Arbeit der Lehrkräfte um eine Schulform handelt, die von Eltern und Schülern nicht mehr gewollt wird. Der Elternwille und das Bemühen der Kommunen um eine wohnortnahe Beschulung trotz rückläufiger Schülerzahlen wurde jahrelang missachtet", erklärte Schäfer.
Veröffentlicht am 14.07.2009
Schule und BildungMarc Jan Eumann: Erneute Klatsche für Studiengebühren
"Nachdem in den letzten Wochen Zehntausende gegen die schlechten Lern- und Studienbedingungen in diesem Land auf die Straße gegangen sind, gibt es nun einen weiteren Beleg für die breite Ablehnung von Studiengebühren", kommentiert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Marc Jan Eumann den von der Universität Hohenheim vorgelegten Gebührenkompass (www.gebuehrenkompass.de). Darin wird erneut bundesweit nach der Akzeptanz von Studiengebühren gefragt.
Veröffentlicht am 25.06.2009
Schule und BildungWarum hält die Landesregierung an einem nicht rechtskonformen Anmeldeverfahren an den Bekenntnisschulen fest?
Die Landesregierung kündigte in zwei Schreiben an den Abgeordneten Heinz Sahnen im Dezember 2008 und an mich im Februar 2009 an, die AO-GS in Bezug auf die Aufnahmeregelung an Bekenntnisschulen durch einen "deklamatorischen Zusatz" zu ergänzen. Dadurch solle eine größere Rechtssicherheit bei der Aufnahme in eine Bekenntnisschule hergestellt werden, die in letzter Zeit durch Gerichtsverfahren und Elternproteste in die Diskussion geraten ist.
Veröffentlicht am 23.06.2009
Schule und BildungGrußwort von Renate Hendricks zum Bildungsstreik
Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Studierende,
vorweg darf ich sagen, dass ich es sehr bedaure nicht an der ein oder anderen Aktion teilnehmen zu können, die in dieser Woche stattfinden. Leider bin ich aufgrund meiner Ausschusstätigkeit nicht in Bonn.
Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, meine Anerkennung darüber auszusprechen, dass gerade junge Menschen von ihrem Recht auf Demonstration, welches ich für ein sehr zentrales Recht in einer demokratischen Gesellschaft halte, gebrauch machen!
Veröffentlicht am 15.06.2009
Schule und BildungLandesregierung weiß nicht, wie viele Stellen an Bonner Schulen nicht besetzt sind
Hierzu erklärt Bonns Landtagsabgeordnete Renate Hendricks: „In der medialen Darstellung der Lehrerversorgung legt die Landesregierung eine Aktivität an den Tag, die den tatsächlichen Gegebenheiten nicht entspricht.“
Auf heutige Nachfrage im Ausschuss musste die Landesregierung einräumen, dass sie nicht weiß, wie viele Stellen in NRW und damit auch in Bonn, an den Schulen nicht besetzt sind. Richtig ist, dass ca. 4000 Stellen in NRW nur auf dem Papier stehen und nicht mit Personen besetzt sind.
Veröffentlicht am 12.06.2009
Schule und BildungOffener Brief: Neue Entwicklungen zur Gesamtschule
Sehr geehrter Herr Stahl,
trotz der anfänglichen Widerstände der Bonner CDU wird zum kommenden Schuljahr in Bonn eine weitere Gesamtschule ihren Betrieb aufnehmen. Zu Ihrem eigenen großen Erstaunen (Rede im Landtag in der Gesamtschuldebatte) hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass Eltern ihre Kinder aus allen Begabungsspektren auf Gesamtschulen schicken wollen.
Veröffentlicht am 10.06.2009
Schule und BildungLandesregierung stellt sich gegen die Einführung von Schülertickets am Weiterbildungskolleg der Stadt Bonn
Schülerinnen und Schüler des Weiterbildungskollegs der Stadt Bonn haben Bonns Landtagsabgeordnete Renate Hendricks darauf aufmerksam gemacht, dass ihnen seitens der Stadtwerke keine Schülertickets oder sonstige vergünstige Tickets angeboten werden.
Veröffentlicht am 18.05.2009
Schule und BildungZwischen Holzhandel / Dämmstoffen und Feuerlöschgeräten – RAL- Gütezeichen für individuelle Förderung
Das Schulministerium plant, ein Gütezeichen für individuelle Förderung an Schulen zu institutionalisieren. Zukünftig wird das Gütezeichen nicht mehr durch das zuständige Landesministerium vergeben, sondern von dem in Sankt Augustin ansässigen Verein RAL. Dieser wird mit der Erarbeitung und Überwachung der Qualitätsstandards und Vergabekriterien betraut sein.
Veröffentlicht am 04.05.2009
Schule und BildungKleine Anfrage: Benachteiligung von Jungen an Schulen
Der Aktionsrat Bildung hat vor kurzem einen umfassenden Überblick zur Bildungsbenachteiligung und Leistungsunterschieden von Mädchen und Jungen geliefert. Dabei kam zu Tage, dass das deutsche Bildungssystem die Geschlechterdifferenzen zu Lasten der Jungen verstärkt. Die teilweise eklatanten Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen sind keinesfalls angeboren, sondern entwickeln sich im Laufe der Jahre durch das Unterlassen von sozialen, politischen und administrativen Maßnahmen im Bildungssektor.
Veröffentlicht am 08.04.2009


