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Schule und BildungUte Schäfer: Schwarz-gelbe Landesregierung zerstört Vertrauen in die Politik

"Natürlich bringen Regierungswechsel immer auch Veränderungen für die Menschen mit sich. Allerdings dürfen neue Mehrheiten keine Maßnahmen ergreifen, die das Vertrauen in Regierungszusagen derartig zerstören", mahnte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer. Hintergrund sei die Aufhebung des 'Mangelfacherlasses' durch das Schulministerium und nun die Weigerung der Bezirksregierungen, Seiteneinsteigern in den Lehrerberuf eine höhere Eingruppierung zu gewähren, obwohl dies die schwarz-gelbe Landesregierung zugesagt habe.

Veröffentlicht am 03.09.2007

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Mehr Leseförderung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen erforderlich!

Die OECD Lesestudie von 1992 hat es aufgezeigt und die Pisa-Studie hat es der Öffentlichkeit verdeutlicht: Die Lesekompetenz der Deutschen Schüler und Schülerinnen ist bei weitem nicht ausreichend. Bei der Lesefähigkeit unterscheiden die Pisa-Forscher der OECD fünf Kompetenzstufen. Die untersten Kompetenzstufen I und II erlauben allenfalls das Lesen einzelner Texte und eine Zusammenfassung des Gelesenen auf niedrigem Niveau. Die höchsten Kompetenzstufen IV und V setzen das Verständnis komplizierter Texte voraus und verlangen von den Lesern logische Schlussfolgerungen und selbstständige Analysen. Wer die Kompetenzstufen IV und V erreicht, hat gute Chancen, über ein Studium den Anforderungen der Wissensgesellschaft gerecht zu werden. Wer auf den Kompetenzstufen I und II verbleibt, gehört zu jener Risikogruppe, deren Berufserfolg mehr als fraglich ist. In Deutschland gehören zu dieser Risikogruppe 20 Prozent der 15-Jährigen.

Veröffentlicht am 03.09.2007

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Freie Fahrt ins Grüne – Kostenerstattung für Lehrerinnen und Lehrer bei Klassenfahrten

Ende Juli 2007 entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof, dass der Freistaat Lehrerinnen und Lehrern, die an einer Klassenfahrt teilnehmen, die vollen Reisekosten erstatten muss. Das Gericht stellte fest, dass der freiwillige Verzicht der Lehrer auf Spesen rechtswidrig sei und der Staat Bayern dadurch gegen seine Fürsorgepflicht verstoße.

Veröffentlicht am 27.08.2007

 

Schule und BildungUte Schäfer: Noten beim Zentralabitur sind an Gesamtschulen und Gymnasien gleich

Die Ergebnisse des ersten Zentralabiturs in Nordrhein-Westfalen belegten, dass die Noten von Schülerinnen und Schülern an Gymnasien und an den Gesamtschulen faktisch gleich seien, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, heute in Düsseldorf. "Der Notendurchschnitt an den Gymnasien liegt bei 2,6, der an den Gesamtschulen bei 2,86. Auf der Ziellinie haben die Gymnasiasten mit 26 Hundertstel gerade einmal eine Nasenlänge Vorsprung. Ein großer, geschweige denn problematischer Unterschied ist das objektiv nicht."

Veröffentlicht am 26.08.2007

 

Schule und BildungRede: Störung des Schulfriedens

Vom "intellektuellen Tiefflug über eine konzeptionelle Ödnis" sprach Herr Stahl gestern an dieser Stelle. Genau das ist der Antrag der Koalitionsfraktionen zu dieser aktuellen Stunde. Da beantragen sie allen Ernstes eine aktuelle Stunde gegen die Abschaffung der Gymnasien, weil der Schulfriede in NRW gestört werde. Interessant ist daran auch die Formulierung: Nicht die von Ihnen angeblich so geliebten Hauptschulen werden erwähnt, nein, das Flaggschiff der Bildungspolitik, das Gymnasium scheint gefährdet. Da kann man sehen, wo Ihr Herz wirklich schlägt.

Veröffentlicht am 23.08.2007

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Schulleitung unattraktiv – Bewerberlage sehr übersichtlich?

Schulleitung unattraktiv – Bewerberlage sehr übersichtlich?

In § 61 des Schulgesetzes von NRW ist die Bestellung von Schulleiter/innen neu geregelt worden. Zukünftig wählt die Schulkonferenz einer jeden Schule in geheimer Wahl aus den von der oberen Schulaufsicht benannten Personen die Schulleiterin oder den Schulleiter auf Zeit aus.

Veröffentlicht am 23.08.2007

 

Schule und BildungKleine Anfrage: „Schulen sollen die Zahl der Sitzenbleiber deutlich reduzieren“ ...

„Schulen sollen die Zahl der Sitzenbleiber deutlich reduzieren“ oder „Ehrenrunde drehen ist nicht schlimm“ – welche Aussage gilt für NRW?

Im August wurde seitens der Schulministerin eine Offensive zur Reduzierung der Sitzenbleiber in NRW angekündigt. „60.000 Sitzenbleiber im Jahr sind zu viel", erklärte die NRWSchulministerin am 03.08.2007. Auch „sei Sitzenbleiben ein wenig effizientes Instrument“, so die Ausführungen der Schulministerin.

Veröffentlicht am 23.08.2007

 

Schule und BildungKleine Anfrage: Kompetenzagenturen als wirkungsvolles Mittel zur beruflichen Integration

Kompetenzagenturen als wirkungsvolles Mittel zur beruflichen Integration- Wie werden die Kommunen in NRW bei der Schnittstelle Schule und Beruf in Landesprogramme eingebunden?

In Braunschweig arbeitet seit 2003 eine Kompetenzagentur als Modellprojekt. Dort werden Schüler und Schülerinnen, die Probleme beim Einstieg ins Berufsleben haben, wirkungsvoll unterstützt. Angesichts der großen Zahl Jugendlicher, die in NRW immer noch ohne Ausbildungsplatz sind und die nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden, würde ein solches Modell stärker präventiv arbeiten, als das Werkstattjahr und bessere Integrationsmöglichkeit bieten. Diese Zielgruppe weiß oft nicht, was sie machen soll oder ihre Schulleistungen sind nicht ausreichend für die geäußerten Wünsche.

Veröffentlicht am 23.08.2007

 

Schule und BildungBritta Altenkamp: Mit 6,45 Euro pro Woche und Kind will Laschet Sprachmängel beheben

Die Ankündigung von Familienminister Laschet, für Kinder mit Sprachmängeln 340 Euro je Kind auszugeben, löse bei denjenigen, die genau nachrechnen, nur Kopfschütteln aus, kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp: "Umgerechnet bedeutet dies gerade einmal 6,45 Euro für jedes Kind in der Woche. Wie damit eine qualitativ hochwertige Sprachförderung in der Kindertageseinrichtung vollzogen werden soll, ist mir schleierhaft."

Veröffentlicht am 10.08.2007

 

Schule und BildungDie Kopfnoten der Landesregierung sind pädagogischer Unsinn - Schüler und Eltern sind zu informieren!

Ab dem kommenden Schuljahr werden in allen Klassen ab der zweiten Grundschulklasse wieder Kopfnoten an die Schüler und Schülerinnen verteilt.

Fachleute haben vor der Einführung der Kopfnoten gewarnt. Die Landesregierung erhofft sich damit, die Schüler und Schülerinnen besser über Noten disziplinieren zu können. „Eine Annahme, die aus der pädagogischen Mottenkiste stammt und mit nichts wirklich begründet werden kann“, so Renate Hendricks.

Veröffentlicht am 07.08.2007

 

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